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Dipl.-Psych. R. Borchers / Psychotherapeutin

 

Meine Arbeit

Seit 2020 arbeite ich im Jobsharing mit meiner Seniorkollegin Frau Dipl.-Psych. Renate Baumbach in einer Gemeinschaftspraxis. Hier bieten wir Psychotherapie als Einzel- oder Kombinationsbehandlung an.

In den Kombinationsbehandlungen finden in einem festen Rhythmus Einzel- und Gruppengespräche mit bis zu 6 Patient*innen statt. Die Gruppen sind halboffen, das heißt ein Einstieg ist erst nach Genehmigung der Psychotherapie durch die Krankenkasse möglich und die Behandlung wird verbindlich über den gesamten Therapieprozess in einem festen Setting fortgeführt.

In meinen Gruppesitzungen arbeite ich einzelfallorientiert, das heißt dass jede*r Patient*in regelmäßig ein Anliegen in die Sitzung einbringt. Dort wird das Thema dann unter Anleitung „in und mit der Gruppe in systematischer Weise“ bearbeitet (Marwitz, 2016, S. 143).

Hier bietet sich die (oft) einmalige Gelegenheit, neue Verhaltensweisen in einem geschützten Raum auszuprobieren und Rückmeldungen durch andere zu erhalten. Gleichzeitig kann man durch die Betrachtung der Arbeit der Mitaptient*innen neue Impulse für die eigene Problemlösung erhalten.

Meine Behandlungsschwerpunkte sind Depression, Angststörungen, Zwangserkrankungen und Psychosen.

Meine psychotherapeutische Grundausbildung habe ich in der Fachkunde Verhaltenstherapie gemacht. Neben den klassischen kognitiv-behavioralen Techniken wie Situationsanalysen oder Wochenplänen arbeite ich auch gern mit Elementen aus dem Sozialen Kompetenztraining (zum Beispiel Rollenspiele) oder der Ressourcenaktivierung zur Verbesserung der Genuss- und Entspannungsfähigkeit. Die Expositionsbehandlung ist eine verhaltenstherapeutische Maßnahme, bei der die gezielte und kontrollierte Konfrontation mit einem angstauslösenden Stimulus gesucht wird. Eine Exposition ist immer in einen engen therapeutischen Rahmen eingebunden und wird von ausführlichen Vorbereitungen und Nachbesprechungen begleitet.

Je nach Anliegen, Diagnose und Bereitschaft nutze ich auch schematherapeutische Elemente, um interaktionelle Schwierigkeiten zu bearbeiten und den Bezug zur eigenen Lebensgeschichte anschaulich und besser verstehbar zu machen.

Mein wichtigstes Arbeitswerkzeug ist das Flipchart, auf dem ich gerne Gedankengänge visualisiere, Erklärungsmodelle veranschauliche oder Therapiefortschritte festhalte. Darüber hinaus treffe ich in Absprache mit meinen Patient*innen Vereinbarungen zu Verhaltensübungen und Selbstbeobachtungen, die sie zwischen den Therapieeinheiten in Ihrem Alltag erledigen sollen.

In Einzelfällen und insbesondere angesichts der aktuellen Gesundheitslage biete ich auch Therapiesitzungen als Videobehandlung an. Hierfür nutze ich einen von der KV zugelassenen und speziell zertifizierten Anbieter. Wenn Sie diese digitale Sprechstunde nutzen möchten, brauchen Sie eine eMail-Adresse sowie einen Computer/ Laptop mit Kamera und Mikrofon oder ein Smartphone. Eine spezielle Software muss nicht installiert werden.

 
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